Eine Auswahl unserer Mitglieder

Stingl
Alfred Stingl, Bürgermeister der Stadt Graz a.D.
Über Grenzen denken, für Menschen da sein! Als langjähriger Vorstandsvorsitzender des
„Forum Zivilcourage – Spendenparlament Steiermark“ sehe ich, dass bei der derzeitigen Entwicklung in Österreich die Unterstützung von Organisationen, die von Armut und Ausgrenzung bedrohten Menschen helfen, als besonders wichtig. Viele Sozialeinrichtungen befürchten, dass die Gefahr der steigernden Armut stetig zu nimmt.

Schaller
Dipl. Ing. Hermann Schaller, Landesrat a. D. für Land- und Forstwirtschaft, Wohnbau, Umwelt- und Raumordnung
Das vor 20 Jahren gegründete FORUM ZIVILCOURAGE hat sich für ein Leitmotiv entschieden, das heute in Zeiten gezielt geschürter Fremdenangst und Hasstiraden aktueller ist als je zuvor: „Gemeinsam gegen Armut, Ausgrenzung und Einsamkeit“. Persönliches Engagement ist notwendiger denn je!

Temmel
Prof. Edith Temmel, Malerin
Nationen- und spartenübergreifende Jugendförderung, Förderung von Kreativität, Sport, verschiedenste kulturelle Bereiche, Unterstützung Jugendlicher für weiterführende Ausbildung oder gewaltfreie Kommunikation: Dies sind unter vielen anderen wichtige Projektförderungen durch das außerordentliche Spendenparlament „Forum Zivilcourage“, gegründet von Emil Breisach.
Als langjähriges Mitglied des „Forum Zivilcourage“ bin ich dieser beispielgebenden Initiative mit großem Respekt verbunden. Ich hoffe sehr, dass dieses gute Beispiel weiterhin breite Unterstützung findet.

Gerhold
Prof. Mag. Christian Gerhold, Superintendent i.R.
Das Forum Zivilcourage ist gegründet worden, um Lücken im Sozialnetz unseres Staates zu schließen. Es geht dabei um Unterstützung von sozialen Vereinen, die mit neuen Aktionen Menschen helfen, wenn diese von offiziellen Stellen keine Hilfe bekommen. Zugleich wurde auch einzelnen Personen in akuter Notlage geholfen. Die Integration und Reintegration von Menschen in die Gesellschaft (Flüchtlinge, Jugendliche, Menschen mit Abhängigkeiten und viele andere) ist ein besonderes Anliegen des Forums. Das Spendenparlament entscheidet demokratisch über alle Unterstützungen.
Ich selbst bin von Anfang an Mitglied und war auch einige Jahre Obmann des „Forum Zivilcourage“. Im Zuge der Sparpolitik des Staates und der Länder ist die Arbeit des Forums nach wie vor sehr wichtig und braucht viele Menschen, die diese Arbeit unterstützen.

Dr. Mag. Wolfgang Messner
Dr. Mag. Wolfgang Messner, Vorstandsdirektor i.R.
In Zeiten, in denen Menschenrechte, Demokratie und Gemeinwohl nicht mehr Grundkonsens unserer liberalen Gesellschaft sind, ist was faul im Staate Österreich!! – und Zivilcourage unbedingt notwendig! Dafür will ich mich auch im fortschreitenden Alter engagieren! Auch für: Gemeinsam gegen Ausgrenzung, Armut und Einsamkeit!

Mag.a Inga Spitzer
Mag.a Inga Spitzer, langjähriges Mitglied des Begutachtungsausschusses
Das Forum Zivilcourage – Spendenparlament Steiermark öffnet die Augen und zeigt, wie viele Möglichkeiten zu helfen es gibt: von der Jahreskarte für afghanische Schüler über einen Zuschuss für Deutschkurse für Migrantinnen und Migranten, vom Hühnerstall für ein betreutes Heim bis zu einer medizinischen Zahnbehandlung ohne E-Card oder einem interkulturellen Sportfest an einer NMS.
Diese Breite, diese Toleranz und Großzügigkeit freut mich so an meiner Mitgliedschaft.
Eines aber ist wichtig: Beim Spendenparlament anwesend zu sein – um dabei zu sein, worüber wir Prioritäten setzen wollen!

Prof.in Mag.a Elisabeth Kossmeier
Prof.in Mag.a Elisabeth Kossmeier, AHS- und Hochschullehrerin, Bildungsexpertin und Autorin
Gerne unterstütze ich das Forum Zivilcourage! Am liebsten unterstütze ich jene Organisationen, die keine Unterschiede nach Herkunft, Rasse und Religion der Hilfesuchenden machen – sondern helfen, wo Hilfe gebraucht wird und sie möglichst mehreren Menschen zu Gute kommt. Gerne jungen Menschen, die in unsere Gesellschaft hineinwachsen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können sollen.

Dr.med. Lukas Oberzaucher
Dr.med. Lukas Oberzaucher, Allgemeinmediziner, Facharzt für Radiologie
Das Forum Zivilcourage ist eine Organisation, in der ehrenamtlich Menschen arbeiten, deren Anliegen es ist, die große Vielfalt in unserer gemeinsamen Welt als ein großes Ganzes zu sehen und dabei Menschen zu unterstützen, die nicht auf die Butterseite unserer Gesellschaft gefallen sind. Dies gilt es selbstverständlich zu unterstützen! In diesem Sinne wünsche ich dem Spendenparlament viele Mitglieder, damit auch weiterhin, zum Wohle von uns allen, Hilfe gewährleistet werden kann.

Brigitte Kenner
Brigitte Kenner, viele Jahre Mitarbeiterin im Begutachtungsausschuss
Gemeinsam mit meinem Mann, em.O.Univ.Prof.Dr.Thomas Kenner (†2018) waren wir immer bemüht und ich bin es auch heute noch, Menschen unter die Arme zu greifen und Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Das Forum Zivilcourage kann nur mit einem Notgroschen aushelfen, wiewohl sehr oft ein Notgroschen zur großen Hilfe werden kann.

Dr. Alfred Grinschgl
Prof. Dr. Alfred Grinschgl, Jurist, Journalist, Gründungsgeschäftsführer der Antenne Steiermark, jahrelang Geschäftsführer der Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH in Wien
Ich persönlich stehe für ein meinungs- und diskrimierungsfreies Auftreten in unserem Land. Ebenso setze ich mich sehr gerne für soziale Initiativen ein, noch dazu für solche, die sich nicht als parteipolitische Aktionen darstellen. Ich bin Mitglied der katholischen Kirche, habe aber die Überzeugung, dass Jeder oder Jede ebenso die Möglichkeit hat, einem anderen Glauben anzuhängen oder sich auch fern der Religion zu definieren. Schließlich stehe ich für gewaltfreie Aktivitäten…
Deshalb bin ich auch Mitglied des „Forum Zivilcourage“.

DI Erika Lojen
Arch.in Dipl. Ing.in Erika Lojen, freischaffende Architektin
Forum Zivilcourage, Gemeinschaft für Spenden, ist in unserer Zeit noch wichtiger geworden. Vor 20 Jahren gegründet gegen Armut, Ausgrenzung und Einsamkeit und das in Graz, der ersten europäischen Stadt der Menschenrechte, seit 2001. Auch diese Tatsache verpflichtet uns geradezu, uns einzubringen und Zivilcourage gegen Armut, Ausgrenzung und Einsamkeit zu zeigen und tätig zu sein, diese Rechte zu unterstützen und zu helfen.

Dr. Helmut Konrad
Em.o.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr.h.c Helmut Konrad, Rektor der Karl-Franzens-Universität Graz
Die Zivilgesellschaft muss den Mut und die Bereitschaft haben, überall dort, wo die Unterstützung durch die öffentliche Hand nicht ausreicht (oder nicht vorgesehen ist), sozial Schwache und Ausgegrenzte zu unterstützen. Auch wenn man nicht überall helfen kann, ist es notwendig, mehr als nur symbolische Zeichen zu setzen!